Hinweise zur Steuerpflicht

Hundesteuer ist Pflicht in Deutschland. Hundesteuer müssen Sie zahlen, wenn Sie der Hundehalter sind und einen Hund zu privaten Zwecken halten.

Alles zur Hundesteuer-Pflicht

Dabei variiert der jährliche Steuersatz für die Vierbeiner erheblich, denn Art, Höhe und Abwicklung der Hundesteuer können die Gemeinden selbst festlegen. 

Wozu Hundesteuer?

Jede Stadt verfügt über eine eigene Hundesteuersatzung, auf deren Grundlage die Hundesteuer erhoben wird. Die Hundesteuer dient zum einen dazu, die Ausgaben einer Gemeinde in Bezug auf die Hundehaltung (z.B. Registrierung von Hunden, Ausgabe von Hundesteuermarken, Beseitigung von Hundekot usw.) zu finanzieren. 

Zum anderen soll über die Hundesteuer-Pflicht auch die Anzahl der Hunde innerhalb einer Gemeinde kontrolliert bzw. begrenzt werden. 

Für wen besteht Hundesteuer-Pflicht?

Die Hundesteuer-Pflicht besteht immer für den Hundehalter, also denjenigen, der einen oder mehrere Hunde in seinen Haushalt oder seinen Betrieb aufnimmt. Der Hundehalter muss also nicht zwangsläufig auch der Eigentümer des Tieres sein. Werden ein oder mehrere Hunde von mehreren Personen gemeinsam gehalten, so sind diese Gesamtschuldner. 

Die Hundesteuer ist an die Gemeinde zu zahlen, in welcher der Hundehalter mit Hauptwohnsitz gemeldet ist.

Beginn und Ende der Hundesteuer-Pflicht?

Bei Anschaffung eines Hundes setzt die Steuerpflicht bereits zum Ersten des Aufnahmemonats ein. Neugeborene Hunde werden drei Monate nach der Geburt, zugelaufene Hunde einem Monat nach Zulauf steuerpflichtig. Bei einem Umzug über die Gemeindegrenzen hinweg ist die Hundesteuer ab dem Ersten des auf den Umzug folgenden Monats an die neue Gemeinde zu zahlen. 

Die alte Gemeinde erhält bis zum Ablauf des Wegzugmonats Hundesteuer. Wird der Hund verschenkt, ans Tierheim abgegeben, verstirbt er oder läuft weg, so ist die Hundesteuer noch für den laufenden Monat zu zahlen.