Sonderurlaub bei Umzug

Ein Umzug kostet nicht nur Geld, sondern vor allem auch Zeit. Wer berufstätig ist und alle anfallenden Arbeiten auf die Abendstunden und Wochenenden begrenzen muss, ist häufig auf Urlaubstage angewiesen.

Sonderurlaub bei Umzug: Welche Möglichkeiten gibt es?

Ein Anspruch auf Sonderurlaub bei Umzug besteht nur in bestimmten Fällen:

Wann besteht ein Anspruch auf Sonderurlaub auf Umzug?

Entgegen vieler anderslautender Gerüchte gilt: Ein allgemeiner gesetzlicher Anspruch auf Sonderurlaub bei Umzug besteht laut Bundesurlaubsgesetz (BurlG) und Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) nicht.

Nur dann, wenn ein Arbeitnehmer aus persönlichen Gründen „unverschuldet und für verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit“ an seiner Arbeit gehindert ist, hat er unter Umständen das Recht auf einen bezahlten Sonderurlaub bei Umzug. Dazu zählen die Geburt eines eigenen Kindes, der Tod eines nahen Verwandten wie Eltern, Ehepartner oder Kind sowie die Betreuung eines erkrankten Kindes unter zwölf Jahren, sofern im Haushalt keine andere Betreuungsperson verfügbar ist.

Ein privater Umzug gehört nicht zu den Bedingungen, die eine bezahlte Freistellung gewährleisten. Nur dann, wenn der Umzug betrieblich bedingt und objektiv während der Arbeitszeit notwendig ist, besteht ein Anspruch auf Sonderurlaub. Das gilt beispielsweise für die Versetzung an einen anderen Standort oder den Umzug wegen einer Standortverlagerung des Unternehmens.

Wie viel Sonderurlaub bei Umzug wird gewährt?

Die Dauer des gewährten Sonderurlaubs bei einem tatsächlichen Anspruch ist nicht gesetzlich festgelegt. In der Regel kann ein Arbeitnehmer mit einem Tag Sonderurlaub bei Umzug innerorts sowie zwei Tagen bei einem Wohnortwechsel rechnen.

Abhängig ist die Dauer nicht zuletzt von individuellen Faktoren wie dem Verhältnis zwischen Chef und Arbeitnehmer, der konkreten Auftragslage, der Betriebszugehörigkeit und Leistungsbereitschaft des Angestellten und vielem mehr.

Welche zusätzlichen Regelungen zum Sonderurlaub gibt es?

Unabhängig von einem gesetzlichen Anspruch ist es auch möglich, dass ein Arbeitgeber für den Umzug eines Angestellten eigene Bestimmungen festgelegt hat. Hier empfiehlt sich ein Blick in den Arbeitsvertrag, die Erkundigung bei Kollegen, der Personalabteilung oder dem Betriebsrat – und natürlich das offene Gespräch mit dem Chef.

Darüber hinaus ist der Umgang mit Sonderurlaub bei Umzug in vielen Fällen auch durch einen geltenden Tarifvertrag geregelt.

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