Ummeldung Wohnsitz

Wenn Sie innerhalb Ihrer Stadt oder Gemeinde den Wohnsitz wechseln, müssen Sie innerhalb einer Woche nach Einzug das zuständige Einwohnermeldeamt oder Bürgeramt informieren.

Ummeldung Wohnsitz beim Einwohnermeldeamt

Wohnort ummelden innerhalb einer Woche nach Einzug

Bei einem Umzug innerhalb Ihrer Stadt oder Gemeinde ist die Ummeldung des Wohnsitzes beim Einwohnermeldeamt gesetzlich vorgeschriebene Pflicht. Dafür gibt Ihnen das Bürgeramt in der Regel eine Woche Zeit nach dem Einzug, in manchen Fällen auch zwei Wochen. Melden Sie Ihren Wohnsitz erst nach dieser Frist um, kann ein Ordnungsgeld verhängt werden, dessen Höhe im Ermessen des Amtes liegt. 

Versäumen Sie die Frist zur Ummeldung Wohnsitz nur um wenige Tage oder Wochen, drücken viele Bürgerbüros in der Regel ein Auge zu oder belassen es bei einer Strafgebühr von 10 bis 30 Euro. Überschreiten Sie die Ummeldefrist jedoch um mehrere Monate, kann der Griff ins Portemonnaie deutlich empfindlicher ausfallen. Das Einwohnermeldeamt kann ein Ordnungsgeld von bis zu 500 Euro verhängen.

Persönlich oder schriftlich Wohnort ummelden

Der „Gang ins Rathaus“, also zum örtlichen Einwohnermeldeamt ist in der Regel Pflicht, da auf dem Amt auch die neue Anschrift im Personalausweis eingetragen wird. In manchen Orten bzw. Bundesländern wird allerdings auch eine postalische Ummeldung akzeptiert, unter anderem in Bayern oder in Köln. In diesem Fall senden Sie bitte das lokale Meldeformular unterschrieben per Post an das zuständige Einwohnermeldeamt. 

Vergessen Sie dabei nicht, dem Schreiben auch eine Kopie Ihres Personalausweises beizufügen. Die Aktualisierung Ihrer Anschrift im Personalausweis können Sie dann beim nächstmöglichen Behördengang nachholen.

Vollmacht Ummeldung Wohnsitz durch Vertreter

Falls Sie nicht persönlich beim Bürgeramt vorsprechen können, kann die Wohnsitz-Ummeldung auch ein Vertreter mit Vollmacht in Ihrem Namen vornehmen. Hierzu muss der Bevollmächtigte eine schriftliche, von Ihnen unterzeichnete Vollmacht für die Ummeldung des Wohnsitzes mitführen. 

In Hessen und in Bayern muss diese sogar beglaubigt sein. Da Sie Ihren Wohnsitz in Bayern aber auch bequemer per Post ummelden können, sollten Sie dort besser auf die umständliche Vertreter-Entsendung verzichten.

Notwendige Unterlagen zum Ummelden beim Einwohnermeldeamt

Für das Ummelden beim Einwohnermeldeamt sollten Sie folgende Dokumente dabeihaben:

  • Personalausweise oder Reisepässe aller Personen, die umgemeldet werden sollen. Bei Familien reicht es aus, wenn ein volljähriges Familienmitglied sämtliche Ausweise der übrigen Familienmitglieder vorlegt.
  • Bei Ummeldung durch einen Vertreter: Schriftliche Vollmacht und Personalausweis oder Reisepass der bevollmächtigten Person.

In der Regel ist das Wohnort ummelden nicht kostenpflichtig. Einige Bürgerbüros erheben jedoch mittlerweile eine geringe Bearbeitungsgebühr. Zum Beispiel kostet eine Ummeldung beim Einwohnermeldeamt Hamburg 6 Euro. Sie sollten für eine An- oder Ummeldung demnach immer etwas Bargeld bei sich haben. Die verschiedenen Bundesländer haben unterschiedliche Meldegesetze, die als jeweilige Rechtsgrundlage dienen.

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